Nebenjob Samenspender

Samenspender werden - Anforderungen und Kriterien für Interessenten am Samen spenden


Wer Samenspender werden will, muss einige Voraussetzungen erfüllen, um von einer Samenbank als Spender akzeptiert zu werden. Von den zahlreichen Kriterien sollte man sich jedoch als Interessent für Samenspenden nicht entmutigen lassen.

Zuallererst zu nennen ist, dass ein potenzieller Spermaspender in Regel zumindest 20 Jahre alt sein muss und nicht älter als 40 Jahre.

Das wichtigste Ausschlusskriterium ist dabei die Gesundheit des potenziellen Spermaspenders. Wer an Erbkrankheiten oder anderen Gendefekten leidet oder durch Krankheiten zur dauerhaften Einnahme von Medikamenten gezwungen ist, hat schlechte Karten. An AIDS erkrankte Männer sind selbstverständlich nicht zum Spenden zugelassen.

Nur gesunde Männer dürfen Samen spenden

Ebenso sollte man einen gesunden Lebensstil führen. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung sollte auf Zigaretten und übermäßigen Alkoholkonsum verzichtet werden. Wer einer sogenannten Risikogruppe angehört, ist vom Samen spenden ausgeschlossen. Dazu zählen Homosexuelle, Drogenabhängige sowie Männer mit sehr vielen Sexualpartnern.

Natürlich muss auch die Qualität des Spermas stimmen. Wer aus welchen Gründen auch immer keine überzeugenden genetischen Faktoren mitbringt, wird als Samenspender abgelehnt.

Der Interessent wird durch beim Eignungstest mittels verschiedener Verfahren (u.a. Bluttests) im Labor auf zahlreiche Krankheiten (u.a. HIV, Diabetes, Epilepsie) untersucht. Mittels Gentests lassen sich zudem heutzutage viele genetische bedingte Krankheiten ermitteln, die noch vor einigen Jahren allein durch herkömmliche Verfahren nicht ersichtlich waren.

Regelmäßiges Samenspenden ist Pflicht

Wird man als Bewerber akzeptiert, ist es mit einem einmaligen Samen spenden in der Samenbank nicht getan. Vom Spender wird verlangt, dass er über den Zeitraum von mindestens einem Jahr in etwa alle zwei Wochen zum Spenden erscheint. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Spender eine dauerhaft gesunde Lebensweise führt und im Interesse aller Beteiligten permanent gesundheitliche Kontrollen durchgeführt werden können.

Durch die häufige und regelmäßige Samenspende sollte man nahe an der durchführenden Samenbank wohnen, da die Fahrtkosten nicht vom Institut getragen werden. Zwar lohnt sich bei dem guten Verdienst als Samenspender zumeist auch eine weite Anfahrt, jedoch sollte man die zeitliche Komponente nicht vergessen.

Zuguterletzt verlangen Samenbanken Exklusivität, d.h. der Samenspender darf nur bei einem einzigen Institut Sperma spenden.



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